Festi­val­Künst­ler*­innen

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern in den Biographien all der Menschen, die im Programm des ersten PACT Festivals mit einer Produktion zu sehen sind.

Für eine Übersicht unserer weiteren Vereinsmitglieder bitte einfach nach unten scrollen.

Hartmut Andres

Auf dem PACT Festival zeigt Hartmut Andres Mayer die Tanz_Sprech_Performance Sie treffen sich über Wasser, eine Zusammenarbeit mit Teresa Isabella Mayer.

 

 

Hartmut Andres hat Alte Musik und Komposition studiert.  Er beschäftigt sich seit etwa zwanzig Jahren als Interpret mit gesprochener Musik:  Lautpoesie, experimentelle Dichtung und komponierte Sprache. Seine Schwerpunkte sind John Cage, Kurt Schwitters und Jackson Maclow, Gerhard Rühm, Tom Johnson, Dada und Fluxus. Konzerte gibt er im In- und Ausland, dazu ist er an Rundfunkproduktionen beteiligt.  Hartmut Andres lebt in Tübingen.

hartmutandres.de

 

Olatz Arabaolaza

Auf dem PACT Festival ist Olatz Arabaolaza bei PACT POPS UP zu sehen.

 

 

Geboren im Baskenland erhielt Olatz Arabaolaza ihre tänzerische Ausbildung zunächst am Conservatorio de San Sebastian und schloss ihre Ausbildung 1996 an der Folkwang-Hochschule in Essen mit Diplom ab. Bis 2003 tanzte sie bei Daniel Goldin an den Städtischen Bühnen Münster in zahlreichen Stücken und brachte eigene Choreographien am Pumpenhaus Münster und am Wolfgang Borchert Theater heraus. Danach leitete sie bis 2014 im Ballettförderzentrum Nürnberg e.V. die Abteilung Moderner Tanz. Mit ihrer Compagnie „MareaTanz“ schuf sie ab 2006 zahlreiche Choreographien, darunter in Wettbewerben preisgekrönte Stücke wie „Haurtxoa“ und „Black Rider“. Am Staatstheater Nürnberg übernahm sie die Choreographien bei den Schauspielproduktionen „Ladies Night“ (2009) und „Out of Röthenbach“ (2010). Neben weiteren Choreographien (u.a.„Fremd“, „Recuerdos Cautivos“) und ihrem Modern-Unterricht bei GoDance Tübingen sowie am Institut für Hochschulsport Tübingen entwickelte sie seit 2014 als Leiterin für Integrativen Therapeutischen Tanz ihre auf Improvisation und Körperwahrnehmung basierende Methode „DyKöBa“.

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Achim Bornhöft

Auf dem PACT Festival ist von Achim Bornhöft zu sehen: citizencage – eine Tanzperformance und Soundperformance in Zusammenarbeit mit Katja Büchtemann.

 

 

Noch vor seinem Studium gewann Achim Bornhöft den 1. Preis beim Forum Junge Deutsche Komponisten – eine Auszeichnung, der schnell weitere folgten. Während des Studiums an der Folkwang Hochschule in Essen begann seine Zusammenarbeit mit den Choreographen Olimpia Scardi, Stefan Hilterhaus und Wanda Golonka. Gastspiele führten sie an verschiedene Theater in Deutschland und im europäischen Ausland. Nach dem Examen ging er mit einem DAAD-Stipendium an die Stanford University, USA. Zwischen 1996 und 1999 war er Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg und an der Folkwang Hochschule. Neben seiner Tätigkeit als Komponist widmete er sich auch choreographischen Bühnenwerken. 1998 bekam er das Kompositionsstipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks und realisierte mit eigenem Ensemble abendfüllende Tanzproduktionen. 2003 gründete er zusammen mit den Komponisten Ludger Brümmer und Michael Edwards den Musikverlag SUMTONE. Seine Kompositionen werden auf internationalen Festivals im In- und Ausland gespielt, Vortrags- und Konzertreisen führten ihn unter anderem in die Mongolei, nach Kirgisien, Vietnam, Indonesien und in die Ukraine. 2007 übernimmt er die Leitung von Jugend Komponiert in Baden-Württemberg. Seit 2006 leitet Achim Bornhoeft das Studio für Elektronische Musik (SEM) am Mozarteum in Salzburg, wo er 2012 habilitiert. Lehraufenthalte führen ihn an die Musikuniversitäten in Riga, Parma, Lissabon, Salamanca und Seoul. 2015 wird er zum Universitätsprofessor berufen und leitet seitdem auch das Institut für Neue Musik (INM) am Mozarteum.

Webseite

 

LauraBörtlein

Laura Börtlein erhielt ihre tänzerische Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dort wirkte sie unter anderem in Choreografien von Pina Bausch, Susanne Linke und Jorge Puerta Armenta mit. Im Rahmen von „Junge Choreografen“ entstanden erste eigene Choreografien, die in Wuppertal und Umgebung zur Aufführung kamen. In ihrem letzten Studienjahr wurde sie durch das Exzellenzstipendium der Gesellschaft für Freunde und Förderer der Folkwang Universität ausgezeichnet. Bei Marco Marçal und Niels „Storm“ Robitzky absolvierte sie außerdem die Ausbildung in urbanem Tanz „Urban Styles“. Nach dem Studium tanzte sie für mehrere Produktionen als Gast in der Tanzkompanie des Theaters Bremen unter der choreografischen Leitung von Samir Akika. Parallel dazu begann sie, in Tübingen und Umgebung als freischaffende Tänzerin, Lehrerin und Choreografin zu arbeiten. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit der Tübinger Choreografin Katja Büchtemann. So war sie Teil des von ihr choreografierten Tanzprojekts mit Geflüchteten TENAX, das 2017 mehrmals in Tübingen aufgeführt wurde, sowie des Stücks Bachläufe, das im Oktober 2018 im Rahmen des Bachfests in Tübingen spielte.
Weiterhin arbeitet sie mit der in Heidelberg ansässigen Choreografin Christina Liakopoulou zusammen, 2019 für das Stück Special Pierre, das im Rahmen von Tanz in der Fläche durch Baden-Württemberg tourt sowie Passing through the dark, das im Eintanzhaus Mannheim und in Heidelberg spielte.


Neben ihrer Tätigkeit als Tänzerin ist Laura Börtlein derzeit Studentin der Psychologie an der FernUniversität in Hagen. Als Tänzerin arbeitet sie auch mit dem Leibniz Institut für Wissensmedien in Tübingen zusammen, im Kontext von Forschung zu Bewegungslernen.

 

www.danzon.de

 

 

Katja Büchtemann

Auf dem PACT Festival ist von Katja Büchtemann zu sehen: citizencage eine Tanzperformance und Soundperformance in Zusammenarbeit mit Achim Bornhöft.

 

 

Nach ihrem Studium in Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart schloss Katja Büchtemann ihr Bühnentanzstudium an der Folkwang Universität der Künste unter Pina Bausch ab. Mehrere Jahre war sie Ensemblemitglied der Tanz und Performancegruppe NEUER TANZ, Düsseldorf unter der Leitung der Choreografin Wanda Golonka und des bildenden Künstlers V.A.Wölfl.  Als freischaffende Choreografin entwickelte sie gemeinsam mit dem Komponisten Achim C.Bornhöft mehrere Stücke mit ihrer Company Die Folgen der Fortsetzung, die u.a. in Hellerau, Dresden gezeigt wurden. Sie studierte Tanzpädagogik bei Eva Steinbrecher, anerkannt durch das Stuttgarter Ballett und der John Cranko Schule Stuttgart und bildete sich in zeitgenössischen Tanztechniken fort, u.a. bei David Zambrano, Iniaki Azpillaga, David Hernandez sowie Damien Jalet. 2019 schloss sie den Zertifikatskurs Creating Dance in Art and Education an der Universität der Künste, Berlin ab.

Seit 2009 entstanden Tanzprojekte mit Jugendlichen, die Dritte Art wurde 2015 im Berliner Festspielhaus beim Tanztreffen der Jugend gezeigt. TENAX (2017), eine Tanzperformance mit jugendlichen Geflüchteten, entstand in Kooperation mit dem Asylzentrum Tübingen und dem Institut für Erziehungswissenschaften, Tübingen. Für den Jugendclub des Theaters Tonne Reutlingen inszenierte sie 2019 Coycats, ein inklusives Tanzprojekt. An ihrem Tanzstudio Danzon unterrichtet Katja Büchtemann klassisches Ballett, zeitgenössischen Tanz sowie modernen Tanz für alle Altersgruppen. Sie hat einen Lehrauftrag an der PH Ludwigsburg für kreative Körperarbeit.

katja-buechtemann.de

danzon.de

 

.Chris Iris

Im Laufe des letzten Jahres entwickelte das Duo mit GAP of 42 ihr erstes abendfüllendes Stück, welches bereits in Luxemburg, Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Deutschland gezeigt wurde – und das jetzt auch auf dem PACT Festival zur Aufführung kommt. Darüber hinaus bieten Chris Iris auf dem PACT Festival den Workshop Tragen und fallen lassen an.

 

 

Chris Iris, das sind der aus Tübingen kommende Christopher Schlunk und die aus Kassel stammende Iris Pelz. Als Duo arbeiten sie seit ihrem Studium an der „Academy for Circus and Performance Art“ (Tilburg, Niederlande) zusammen. Sie sind weltweit auf Tournee und spielen in renommierten Theatern, darunter das „Sydney Opera House“ und das „Roundhouse“ in London. Für ihre Nummer „Das Mikrophon“ erhielten sie zahlreiche Preise, so auch die Silbermedaille beim „Festival Mondial du Cirque de Demain“ in Paris. Unterwegs waren sie unter anderem mit der kanadischen Company „Cirque Éloize“, dem australischen „La Soiree“ sowie dem schwedischen „Circus Cirkör“. 2019 feierten sie mit ihrem Kollektiv „Common Ground“ Premiere.  

chris-iris.com

 

LauraConte

Auf dem PACT Festival ist Laura Conte bei PACT POPS UP vertreten.

 

 

Laura Conte, in Rom, Italien geboren hat dort die ersten Erfahrungen im Theater gemacht. Sie besuchte die Scuola D‘Arte Drammatica di A. Ferzen, Rom, arbeitete mit dem Teatro Potlach, Fara Sabina und mit R. Mirecka aus dem Teatr Laboratorium von J. Grotowski, Polen. In Italien gründete sie die Compagnia Quarta Dimensione (Rom und Abruzzen). Seit 1987 lebt sie und arbeitet sie in Deutschland.

Mit dem jugendlichen Ensemble des Theater Lindenhof-Wilde Linden inszenierte sie mehrere Theaterstücke und spielte für Kinder mit dem Theater Ätschagäbele. Seit 2012 leitet sie die freie, internationale Theatergruppe MasckaraTheater . Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt nicht nur im gesprochenen Wort, sondern auch in der Bewegung, Bildern, Musik, in der Lyrik und der Poesie der Aktion. Durch das Medium Theater werden Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten geschaffen, die auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen Bezug nehmen.

2021 hat das MasckaraTheater einen eigenen Probe- und Aufführungsraum mitten in Tübingens Altstadt gefunden und die Initiative Haaggasse 35 gegründet. Damit will sie eine Werkstatt eröffnen, in der Kultur entsteht und gleichzeitig wahrgenommen werden kann. Die Räume in der Innenstadt sollen die Möglichkeit des aktiven Mitmachens eröffnen sowie eine Bühne für kulturelle Angebote von verschiedenen Kulturschaffenden bieten.

Im April 2021 hat ihre Inszenierung Mach`s wie Norma: So habe ich das Recht des Ungehorsams gewählt in den Räume der Haaggasse Premiere gefeiert.

Trailer Mach's wie Norma: So habe ich das Recht des Ungehorsams gewählt

Webseite MasckaraTheater

 

NoemiFulli

Auf dem PACT Festival ist Noemi Fulli bei PACT POPS UP vertreten.

 

 

Noemi Fulli, geboren am 16.3.1988 in Rom, studierte ebendort zunächst an der Sapienza-Universität Anthropologie, bevor sie über das Erasmus-Programm in Tübingen landete, wo sie bis heute wohnt. Von 2016 bis 2019 ließ sie sich an der Akademie Darstellende Kunst Ulm zur Schauspielerin ausbilden, wo sie unter anderem die Sophie in Lutz Hübners Willkommen erarbeitete und Schneewittchen am Theater Ulm spielte.

Vor dem erfolgreichen Abschluss des Studiums im Jahr 2019 war Noemi Fulli noch während der Ausbildung am Theater Reutlingen Die Tonne (Lucy in der Dreigroschenoper) als Gast engagiert.  Danach verbrachte sie einige Monate in München, wo sie an der Freien Bühne München als Gräfin Geschwitz (Frank
Wedekinds Lulu) zu sehen war. Noch in München durfte Noemi Fulli ihr erstes Solo mit der Autorin und Regisseurin Maja Das Gupta (Lilis Bus, Uraufführung 2019 in München) auf die Bühne bringen. Ansonsten war sie in diversen Arbeiten als Tänzerin, Performerin und Schauspielerin in Tübingen, Ulm und Ludwigsburg tätig. Zudem war Noemi Fulli immer wieder als Regiesassistentin und Schauspielerin für Michael Miensopust, ehemals Künstlerischer Leiter des Jungen LTT, tätig. Aus ihrer langjährigen Kooperation mit dem MasckaraTheater Tübingen resultierte zuletzt im April 2021 das biographische Duo Mach's wie Norma! So habe ich das Recht des Ungehorsams gewählt, in welchem Noemi Fulli die italienische Widerstandskämpferin Norma Parenti spielte.

Confini - Die verbannten Briefe

 

 

Sandra Hanschitz

Auf dem PACT Festival zeigt Sandra Hanschitz ihr neues Solo mit dem Cyrwheel: IIIII.

 

 

Sandra Hanschitz ist freiberuflich als Tänzerin, Choreografin und Dozentin, sowie als Bühnen/Kostümbildnerin und Grafikerin tätig. Sie erhielt ihren Bachelor of Arts für zeitgenössischen Bühnentanz 2011 an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. 20215 schloss sie an der TU Berlin ihren Master of Arts im Fach Bühnenbild und Szenischer Raum ab. Danach war sie als Bühnenbildassistentin am Theater Freiburg und hat freischaffend Bühnen/Kostümbilder für diverse Tanzproduktionen der freien Szene entworfen.

Als Tänzerin performte sie in den Stücken Okra (2018) und April´19 (2019) von Zina Vaessen, in A Millimeter in Lightyears (2018/19) von Laura Heinecke & Company und Aggregate (2019) von Alexandra Pirici. Als Choreografin hat sie die Solo-Werke O(2020), ImKreis2(2019), Ein_Rahmen #1 und #2(2018) und Kinesiografie(2016) realisiert. Ihre Arbeiten sind meist spartenübergreifend und vereinen Tanz, Multimedia-Art, Bildende Kunst, sowie Artistik. Seit 2019 arbeitet sie intensiv mit dem Cyrwheel. 2021 erhielt sie die Förderungen #Take Care und Dis-Tanzen, um ihre künstlerische Arbeit zu vertiefen.

sandrahanschitz.com

 

Jakob Jautz

Auf dem PACT Festival tanzt Jakob Jautz bei citizencage mit.

 

 

Jakob Jautz studierte zuerst zeitgenössischen Zirkus an der “Etage, Schule für darstellende und Bildende Künste” in Berlin und wechselte dann an die Hochschule Fontys, Academy for Circus and Performance Art in den Niederlanden. Nach zwei Jahren Zirkustraining war es Zeit seine künstlerische Praxis, als auch seine Technik, zu erweitern. SEAD, Salzburg Experimental Academy of Dance erwies sich dafür als richtige Institution.

2018 schloss er SEAD mit einem Major in Tanz und Choreografie ab.

Seit seinem Abschluss arbeitete er sowohl an seinen eigenen Stücken, als auch an der Umsetzung von Produktionen im In- und Ausland. Unter anderem mit: Jan Lauwers Needcompany, Groupe Nuite, Yuri Korec & Co, mimoOs, Katja Büchtemann und Milla Koistinen.

Seine eigenen Arbeiten sind oft ein Wechselspiel zwischen konkreten und abstrakten Situationen, die sowohl etwas traurig ernsthaftes als auch humorvoll ironisches in sich tragen. Jakob sieht in der Kunst die Möglichkeit alles zu hinterfragen ohne auf alles immer eine Antwort haben zu müssen.

Als Gründungsmitglied von PACT setzt er sich in der Kulturpolitik ein.

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Anne-Kathrin Klatt

Auf dem PACT Festival ist Anne-Kathrin Klatt mit ihrem Confetti man vertreten.

 

 

Anne-Kathrin Klatt studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart im Fachbereich Figurentheater. Anschließend folgte eine Ausbildung zur Diplomtanzpädagogin an der Akademie Remscheid sowie ein zweijähriges Training in Somatics, Performance and the Creative Process bei G. Hofman Soto, Kalifornien. Anne-Kathrin Klatt ist als Dozentin an der HMDK Stuttgart für Tanz im Figurentheater tätig. Sie inszeniert und spielt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. In den letzten Jahren entstand eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut. Internationale Gastspielreisen führten sie durch Europa, in den Nahen Osten, nach Asien, Angola, Sibirien, Japan und in die USA. Sie ist Mitbegründerin von PACT, dem Performing Arts Collectiv in Tübingen und seit diesem Jahr Intendantin des Rottenburger Torbogen-Theaters, das sich künftig verstärkt dem Figurentheater für Erwachsene widmen will.

figurentheater-klatt.de

 

Adele Madau

Für die Produktion My Blue is your Green, eine der beiden Gastspiele auf dem PACT Festival, hat Adele Mau in Kollaboration mit der Tanzcompany Vaya die Musik geschrieben.

 

 

Adele Madau ist eine von wenigen Avantgarde-Violinistinnen aus Italien. Seit 2004 wohnt sie in Barcelona, von wo aus sie mit renommierten Künstler*innen international kollaboriert. Sie ist ursprünglich auf klassische Violine und Komposition spezialisiert, hat aber über die Jahre mit Musiker*innen aus ganz verschiedenen Musikstilen gearbeitet. Adele Madau komponiert für renommierte Theater-Kompanien (La Fura del Baus, Enrique Vargas, Giorgio Comaschi, Rosso Tiziano, u.a.) sowie für Tanzproduktionen von Choreograph*innen (Tery Weykel, Ornella D’Agostino, Gabriella Maiorino, Cornelia Wildisen, Sol Picò, Vero Cendoya). In der Company von Vero Cendoya lernte sie 2016 Tina Halford kennen, in der beide bis heute kollaborieren.

vayamovement.com

 

Teresa Isabella Mayer

Auf dem PACT Festival zeigt Teresa Isabella Mayer die Tanz_Sprech_Performance Sie treffen sich über Wasser, eine Zusammenarbeit mit Hartmut Andres.

 

 

Teresa Isabella Mayer absolvierte ihre Ausbildung am SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance). Im Jahre 2002 erhielt sie den 2. Preis beim Internationalen Choreographie Wettbewerb in Burghausen mit Side Way Back. Ab 2005 entwickelte Sie das Solo Polytonia, das auf verschiedenen Festivals in Wien, Berlin und Polen präsentiert wurde. Sie performte für Trisha Brown in Floor of the forest und Accumulation auf der Documenta 12. 2009 entstand ihr performativer Parcours Inverted Vision, der u.a. beim internationalen Tanzfestival Tanz im August 2010 und bei Context#8 im HAU1/Berlin 2011 präsentiert wurde. 2010 erhielt Sie eine Einladung des Goetheinstituts zum Internationalen Treffen junger Theaterschaffender während des Festivals TransAmériques in Montreal. Die Berliner Kulturverwaltung vergab Ihr 2010 ein Arbeitsstipendium, womit Sie zum Solo Performance Commissioning Project von Deborah Hay eingeladen wurde. Im Jahre 2011 und 2012 wurde Sie für einen Arbeitsaufenthalt im Rahmen eines Residenzprogrammes auf Schloss Bröllin, Festival Tanz im August, Zagreb Dance Center und Buda (Kortrijk) ausgewählt. Seit 2013 lebt und arbeitet Teresa als Choreographin und freie Fotografin in Tübingen. 2015 präsentierte sie Bewegungschor im Silchersaal, eine interaktive Performance im Rahmen der französischen Filmtage. 2020 entwickelte sie ein performatives Rahmenprogramm für die Max Pechstein Ausstellung Tanz in der Kunsthalle Tübingen. Mit Grenzgänge erarbeitete sie 2020 zusammen mit Cinira Macedo einen interaktiven Performance-Abschnitt entlang des Neckars in Tübingen.

teresa-isabella.de

 

 

Credits:
Foto Inverted Vision:  © Marijana Savovska
Foto Polytonia © Anja Beyer
Portait Foto  © Teresa Isabella Mayer

Michael Miensopust

Auf dem PACT Festival ist Michael Miensopusts Arbeit in Anne-Kathrin Klatts Confetti man zu sehen, für das er die Regie führte.

 

 

Michael Miensopust besuchte die Schule für Schauspiel in Kiel. Er arbeitet als Regisseur, Autor, Filmemacher und Schauspieler u.a. am Staatstheater Wiesbaden, am Theater Heilbronn, am Landestheater Tübingen und am Stadttheater Baden-Baden. Als Schauspieler war er langjähriges Ensemblemitglied im Theater im Marienbad, dem Freiburger Kinder- und Jugendtheater. Von 2000 bis 2003 leitete er das Kinder- und Jugendtheater am Stadttheater Heilbronn und von 2009 bis 2018 das Junge LTT am Landestheater Tübingen. Die Entwicklung eigener Schauspielsolos und spartenübergreifender Projekte sind seine Spezialität. Er ist Mitbegründer von PACT.

michaelmiensopust.com

 

Anja Müller

Auf dem PACT Festival ist von Anja Müller zu sehen: Heule Eule bei PACT POPS UP

 

 

Anja Müller studierte Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, schloss sie sich mit Kollegen zum Ensemble Figurenkombinat zusammen und lebt und arbeitet als selbstständige Figurenspielerin und –bauerin in Tübingen.
Sie spielt und inszeniert für Kinder und Erwachsene. Ihre besondere Liebe gilt dem Straßentheater. So gastiert sie im In- und Ausland und auf Straßentheater- und Musikfestivals.
In ihrem Atelier für Figurenbau entstehen wundersame und phantastische Wesen. Auftraggeber aus dem Theater- und Filmbereich schätzen ihre maßgeschneiderten Figuren und Bühnenkonzepte.
Außerdem gibt sie Puppenführungscoachings und Baukurse, unter anderem am FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und erarbeitet interaktive Ausstellungskonzepte für Kinder.

puppenschuppen.net

figurenkombinat.net

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Tim BehrenOverhead Project

Auf dem PACT Festival zeigt Overhead Project die Produktion What is left (2020),  die zur Produktionstrilogie Geometrie und Politik gehört und deren Uraufführung und BW-Premiere findet im Eintanzhaus in Mannheim stattfand.

 

 

Das Label mit Sitz in Köln und Tübingen besteht seit 2008 und wird von Tim Behren künstlerisch geleitet . In enger Zusammenarbeit mit langjährigen Kollaborateuren – wie dem Mitgründer und Akrobaten Florian Patschovsky, dem Komponisten Simon Bauer, dem Philosophen Eric Eggert, der Lichtgestalterin Charlotte Ducousso und der Dramaturgin Mirjam Hildbrand – ist eine circus-choreographische Form mit multidisziplinärer Perspektive auf Körper und Raum entstanden.

Seit der Gründung von Overhead Project sind neun Produktionen in der freien Szene und vier Gastchoreografien am Stadttheater entstanden. 2019 kam, im Rahmen der TANZPAKT Stadt-Land-Bund Exzellenzförderung, das „CircusDanceFestival“ hinzu mit dem Fokus auf hybride künstlerische Arbeiten aus dem Spartenbereich Circus-Tanz. In Baden Württemberg erhält die Kompanie Projektförderung, in Nordrhein-Westfalen die Spitzenförderung des Landes.  Die Arbeiten des Projekts wurden vielfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit den Tanzpreisen der Städte Stuttgart, Köln, Bern und Jerusalem sowie den Choreografiepreisen No Ballet in Ludwigshafen und Szolo Duo in Budapest, dem Leipziger Bewegungskunstpreis und mit dem, mit 10.000 Euro dotierten, Ground Support des Favoriten Festivals NRW. Im Katalog der Tanzplattform Deutschland 2016 wurde das Label als eines von 55 Ensembles vorgestellt, die in den letzten Jahren maßgebliche Impulse in der freien Szene gesetzt haben. Im Jahrbuch der Zeitschrift tanz wurde Overhead Project von internationalen Kritiker*innen zum Hoffnungsträger 2018 gewählt.

overhead-project.de

 

.Vaya

Foto: Vitalis Neufeld

Die Produktionen My Blue is your Green wurde während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020­ in Freiburg und Anfang 2021 in Kempten im Allgäu entwickelt. Die Premiere wurde auf Grund der Pandemie von April 2020 auf April 2021 verschoben. Auf dem PACT Festival spielen VAYA die volle 60minütige Version – coronabedingt erst zum dritten Mal seit der Premiere.

 

 

VAYA Art of Human Movement ist ein in unabhängiges künstlerisches Projekt für Tanz und Theater, das in Kreation, Produktion und Forschung aktiv ist. Tina Halford (Deutschland) und Raúl Martínez (El Salvador) haben das Projekt 2015 ins Leben gerufen und laden je nach Produktion weitere Künstler*innen ein. Daneben entwickelt VAYA Stücke für bestehende Kompanien wie beispielsweise die Nationale Company El Salvador, Nationale Tanz Company von Costa Rica und andere. VAYA Art of Human Movement ist ein in Freiburg basiertes Projekt, das versucht, Brücken zu bauen zwischen Europa und Zentralamerika, wo es sehr aktiv ist. Erklärtes Ziel ist der kulturelle und künstlerische Austausch zwischen den beiden Kontinenten durch die Kunst menschlicher Bewegung sowie der Austausch zwischen den Künstler*innen und einem breiten Publikum durch Tanzproduktionen, kulturellem Management und Workshops.

Tina Halford absolvierte ihr Studium in Modernem Tanz an der Theaterschool in Amsterdam/Niederlande in 2014. Seitdem arbeitet sie als Tänzerin, Interpretin und Choreographin mit renommierten Kompanien und Choreographen weltweit wie Guy Nader/Maria Campos, Anton Lachky (The Slovaks), Via Vero Cendoya, Emi Miyoshi, Colectivo CLA, Angels Margarit, Quan Bui Ngnoc (Ballet B de la C), Liat T Waysbort, u.a.

Raúl Martínez absolvierte sein Studium am Taller Nacional de Danza – Conservatorio El Barco in Costa Rica und machte seinen Abschluss als Tänzer, Performer und Choreograph im Jahr 2009. Er ist der Begründer der Tanzfestivals La Machine in Costa Rica und Nómada in El Salvador. Raúl Martínez hat in vielen Projekten als Tänzer mitgewirkt, etwa in der Nationalen Company von Costa Rica, der Company ADN Dialect in der Schweiz und anderen. Als Choreograph hat Martínez Kreationsresidenzen erhalten in Spanien, Brasilien, Mexiko und Russland. Er hat unter anderem Stücke kreiert für die Nationale Company von Costa Rica, die Nationale Tanz Company von El Salvador, Núcleo Viladanca in Brasilien und die Universität von Veracruz. Raúl Martínez hat mehrere Preise gewonnen, unter anderem den Preis als „Bester Tänzer des Jahres“ des costa-ricanischen Kulturamts im Jahr 2011.

vayamovement.com

 

Björn Voigt

Auf dem PACT Festival Ist Björn Voigt bei PACT POPS UP vertreten.

 

"Nachdem ich 1975 erfolgreich die Gesamtschule Waldhäuser Ost beendet hatte, gründete ich 1984 die Universität Dadala. Ich wollte ein Zeichen setzen, dass erfolgreiches Lernen auch ohne Bildungswettkampf und kostspielige Schulversuche möglich ist! Zuvor arbeitete ich als Gammler, Weinerntehelfer, Putzteufel, Tellerwäscher, Buchbinder, auf Flohmärkten und zuletzt als Goldschmied.
In jener Zeit hatte ich viel von Maschinen geträumt, auch wegen eines großen Schrottplatzes, den ich als Kind zum Spielen in meiner Nachbarschaft hatte, wo so viele kleine und große Maschinen rosteten und darauf warteten, verschrottet zu werden. Oder warteten sie vielleicht darauf, mir ihre Geschichten zu erzählen, von ihren Qualen zu berichten, vielleicht wollten sie auch nur zu neuem Leben erweckt werden?
So kam mir die Idee, eine skurrile Traumwelt aus abgestellten Maschinenteilen zu kreieren, die ihr heiteres Unwesen treiben.
Man darf sie nicht als störend begreifen, sondern als reizvoll, erheiternd auch an das erinnernd, was Maschinenleben auch sein könnte." Björn Voigt.


circus-commeci.de

Anke Zapf-Vaknin

Auf dem PACT Festival ist Anke Zapf-Vaknin bei PACT POPS UP vertreten. Dazu bietet sie den Workshop Encounter an.

 

 

Anke Zapf-Vaknin ist Tanz-/Bewegungskünstlerin und -dozentin mit den Schwerpunkten Improvisation/Echtzeitkomposition, Transdisziplinarität und Bewegungsforschung. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit steht die Tanzimprovisation in der Begegnung mit Musik, Klang, Sprache, Video- und Diaprojektion, Installation und Malerei. Eine besondere Rolle spielt dabei immer der Ort der Performance, mit dem sie versucht in einen ästhetischen Dialog zu treten. Seine Gestalt, seine Haptik, seine Akustik und seine Geschichte(n) geben ihr Anlass zur Bewegungsaktion – bildhaft, sinnlich, funktional oder abstrakt. Ihr Improvisationsstil ist geprägt vom Spiel mit den musikalischen Eigenschaften von Bewegung. Ihre Bewegungssprache erwächst aus der Funktionalität des Körper-Instruments, die jedoch nicht von der inneren Bewegtheit getrennt ist, sondern im Moment der Improvisation auf eigensinnige Weise mit ihr zusammenfällt.

Kurzvita:

2003-2009  Studium Musik & Bewegung, Universität der Künste, Berlin
2005-2006  Studium Movement Studies, Academy of Music and Dance, Jerusalem
2009-2011  Tanzpädagogin bei Perform(d)ance e.V., Stralsund
2010/2011  Ausbildung Somatic Movement Art Training, Berlin
2011-2015  Eltern- und Recherchezeit in Tübingen
seit 2015  freie Tanz-/Bewegungspädagogin und Performerin in Tübingen
seit 2019  Dozentin mit Schwerpunkt Körper-Bewegung-Tanz (Prüfungsbetreuung für Improvisation und Bewegungskomposition) im Studiengang Musik & Bewegung/Rhythmik, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
seit 2019  Ausbildung zur Eutonie-Pädagogin nach Gerda Alexander (Abschluss im Januar 2022)

tanzimprov.de

 

Wei­tere Künst­ler*­in­nen

Wir, die PACT Vereinsmitglieder, freuen uns, uns vorstellen zu können und werden bis zum Festival immer mehr.

FriederAnders

"Hallo ich Cipollo, der Clown. Aber ich war auf keiner Clowns Universität, nein ich habe mich hauptsächlich autodidaktisch ausgebildet. Ich sage immer, die Zukunft liegt
im Zirkus, denn der Clown darf alles, kann alles und soll alles sagen können. Er ist somit ein formbares Wesen, das die Anforderungen der modernen Medien und
Leistungsgesellschaft bedienen kann und auf ihre Unmenschlichkeit immer mit Liebe antwortet. Von Poesie über Artistik zur Musik und auch die pure Blamage sind meine Mittel, aufzuzeigen, dass viel mehr möglich ist als wir uns zutrauen. Vor allem im Zusammensein erweitern wir uns und lernen voneinander. Das größte Geschenk ist das Spiel, es ist wie ein Zuhause für alle gleichermaßen. Ich unterrichte Kinder und Jugendliche mit teils schwierigen Hintergründen. Außerdem mache ich Solo-Shows, Videos und habe mit Radja Juschka den Zirkus Primel gegründet."
(Frieder Anders)

 

Zirkus Primel

ChristineChu

Christine Chu studierte Tanz an der Folkwang-Hochschule und arbeitete viele Jahre mit Carlotta Ikedas internationalem Frauen-Butoh-Ensemble Ariadone, daneben als zeitgenössische Tänzerin u.a. mit Ingo Reulecke, Kim van der Boon und Rubato. Von 2000 bis 2003 Zusammenarbeit mit der Companhia Paulo Ribeiro, Portugal. Der Focus ihrer künstlerischen und pädagogischen Tätigkeit liegt auf der interdisziplinären Arbeit mit Tanz, Theater und anderen Medien, wobei auch die Theaterarbeit mit Laien eine wichtige Rolle spielt. So wurde beispielsweise Ein Dorf im Widerstand vom Theater Lindenhof, Melchingen, für das sie Choreografien mit über hundert Beteiligten schuf, 2014 mit dem begehrten Preis für kulturelle Bildung des Bundesministeriums für Kultur und Medien (BKM) ausgezeichnet. Sie kreierte zahlreiche Choreografien für interdisziplinäre Projekte u.a. an der Jungen Oper Stuttgart, am Jungen Ensemble Stuttgart, an der Württenbergischen Landesbühne Esslingen, am Landestheater Tübingen und am Zimmertheater Tübingen.


2014 absolvierte sie einen Master in Performance Art der Hochschule der Künste Bern als Stipendiatin der Beatrice und Otto Tschumi-Stiftung. Ihr Stück ARIRANG – Wo ist Nordkorea? wurde 2016 mit dem Theaterpreis Stuttgart ausgezeichnet und war im April 2017 bei der Bestenschau der freien Tanz- und Theaterproduktionen Baden-Württembergs 6 TAGE FREI zu sehen.

Christine Chu auf Vimeo

 

 

MagdalenaFlade

Magdalena Flade ist 1977 in Mecklenburg-Vorpommer geboren und dort aufgewachsen.
Nach einer Schulzeit, in der sie sich mit vielfältigem Instrumental- und Gesangsunterricht intensiv auf ein Musikstudium vorbereitete, ging sie 1997 nach Essen, um an der Folkwang-Hochschule Pantomime zu studieren. Von 2000-2004 folgte ein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste Bern.
Ihr erstes Engagement führte sie ans Theater Baden-Baden, wo sie neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit den Jugendspielclub mitleitete und regelmäßig Theater-Workshops für Schulklassen gab.
Seit 2009 wohnt sie in Tübingen und gehörte bis 2018 zum Ensemble des Jungen LTT.
Seit 2014 ist sie Teil des Teams der Comedy-Stube mit Helge Thun. Nebenbei arbeitet sie als Sprecherin, u.a. für den SWR.
Seit Sommer 2018 ist sie freischaffend tätig, gestaltet Lesungen, hat darüber hinaus eine Ausbildung als Tanzpädagogin begonnen und sucht nach Wegen, eigene künstlerische Projekte zu verwirklichen.

 

magdalena-flade.de

 

 

RadjaJuschka


Choreografin, Performerin, Art Aktivistin, Clown - in allen Sparten unterwegs, deren Liebe gilt ganzheitlicher Bewegung, organischen Bewegungsweisen und der ehrlichen Natur
des Menschen gilt. Dahingehend, ist es ihr ein Anliege,n ganzheitliches Tanztheater, Zirkus & Physical Theater am liebsten an der frischen Luft und im Kontakt mit der Umwelt zu kreieren. Mit dem Körper über die physische Dimension hinaus, in viele Welten zu reisen. Mit Workshops und transfomativen Beisammensein:

#KörperkReisen
#Embodyment
#AHNEN
#erden
#innerwildworkshops
#fuehlSessions


Wie schön es ist, zu erfahren, dass unsere Körper, wenn wir ihnen zuhören, soviel Wahrheit über uns sagen. Ehrlicher geht’s nicht. Unsere Körper sind ein Wunder – wie unsere Erde. Wir haben den Mut, ihr zu lauschen. Und bekommen soviel wie möglich vom Leben mit. Fantasie, Transformation und Schönheit nähren uns.

"Mein Herz ist bereit für Taten: lasst uns eine Bewegung starten." (Radja Juschka)

 

radjajuschka.com
Zirkus Primel

Elke Pfeiffer

Künstlerische Leitung Tanztheater Treibhaus Tübingen e.V. (seit 1988)

Kreation, Inszenierung, Regie von abendfüllenden Stücken, kürzeren Projekten und Performances ausgerichtet an Ensemble, Thema, Anlass, Ort.

Unterricht und Coaching, Bewegungsimprovisation, Tanztheater, Körpersprache und Psychomotorik mit Laien und Profis, mit und ohne Vorerfahrungen, alt und jung.

Kooperation mit Künstlern und Künstlerinnen der bildenden Kunst, Musik und Sprachkunst.

tanztheater-treibhaus.de

Johanna Sophia Müller

Johanna Sophia Müller absolvierte ihre Ausbildung zur Schauspielerin und Theaterpädagogin (BuT) an der Theater Akademie Stuttgart. 2012 gründete sie das Theater HERZeigen ein mobiles Gastspieltheater für verwandlungsreiches Kindertheater, in Tübingen. Sie spielt als freischaffende Schauspielerin u.a. noch im Duo Mucke&Puppe, im Theater mit der 13, im Figurenkombinat Stuttgart und mit dem MP-Kollektiv. Des Weiteren leitet sie theaterpädagogische Projekte, führt Regie und ist als Musikerin und bildschaffende Künstlerin tätig. Sie liebt es verschiedene künstlerische Ebenen miteinander zu verbinden. Musik und Bild sind oft wichtiges Element in ihren Theaterinszenierungen.

johanna-sophia.de
herz-eigen.de

 

Anna Rosenfelder

Anna Rosenfelder, ausgebildet am Figurentheater-Kolleg Bochum, ist freischaffend als Figurenspielerin, Kunstpädagogin und Regisseurin tätig. 2006 gründete sie das Theater Papilio. Ihre Inszenierungen für Kinder auf der Schnittstelle von Figuren-, Erzähl- und Bewegungstheater zeichnen sich durch eine poetische Bildsprache und eine offene, publikumsnahe Spielweise aus und wurden auf Spielorten von internationalem Festival bis zu Tübingens kleinsten Antiquariat aufgeführt.

Ihre künstlerische Praxis prägten Gastengagements am Monkeyshine Theatre IRL und Helios Theater Hamm, die mehrjährige Mitarbeit bei der Irischen Arts & Health Organisation Helium und eine intensive Beschäftigung mit dem "Theater für die Allerkleinsten", unter anderem als Stipendiatin des internationalen SMALL SIZE early years theatre Programms. Rosenfelder ist Ko-Gründerin des Tübinger Von klein AUF e.V. für Theater und Tanz für alle bis sechs.

Theater Papilio Figurentheater

Von klein AUF e.V

 

Eva-Maria Schewe

Himmelstänzerin Eva-Maria Schewe ist als Vertikaltuchartistin Autodidaktin dank Rebekah Leach und Fred Deb. Sie arbeitet seit 2014 als freischaffende Künstlerin mit eigener Luftartistikschule in Tübingen. Dieser gilt seit 2016 ihre überwiegende berufliche Aufmerksamkeit.

Ihre Ausbildung zur Zirkuspädagogin (BAG) absolvierte sie beim Jojo – Zentrum für Artistik und Theater in Freiburg unter der Leitung von Bruno Zühlke, Samuel Jornot und anderen.

Studium der Erziehungswissenschaft und Mutter von 6 Kindern.

Die Artist*innen der Kompanie Himmelstänzerin Aerial Dance School sind sowohl regional bei Viertel- & Stadtfesten, Kulturtagen - & Nächten usw. zu sehen als auch bei überregionalen Veranstaltungen wie Festivals und Kirchentagen sowie eingebunden in Gottesdienste, Eröffnungsfeiern von z.B. Kletter- und Produktionshallen sowie den klassischen Einsatzgebieten Varieté und Zirkus.

„Himmelstanz“ wird mittlerweile als Synonym für luftartistische Vorführungen verwendet – der Künstlerinnenname Himmelstänzerin ist also gut gewählt!

Mit ihrer Schule und Kompanie bietet sie der Luftartistik in der Region Heimat und Raum.

himmelstaenzerin.de

 

Frank Soehnle

Der deutsche Figurenspieler und Regisseur Frank Soehnle (*1963, Stuttgart) absolvierte 1983–1987 den Studiengang Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, leitete 1987–1990 das Karlsruher Figurentheater und gründete 1991 das freie Tourneetheater figuren theater tübingen. Mit Solo- und Ensembleproduktionen gastiert er seither weltweit. Herausragend die Solostücke Nachtgesichter (1991), Flamingo Bar (1996) salto.lamento (2006) und „Das 2te Ich“ (2018) visuelle Gedichte auf der Schwelle zwischen Bildender und Darstellender Kunst.

Seine europaweiten Regiearbeiten erforschen das Verhältnis von Spieler und Theaterfigur und setzen visuelle Akzente in modernes und klassisches Textmaterial. Nicht selten verlässt er sich auf die Magie der Figur und entwickelt ein weltweit verständliches Theater, das ohne gesprochenes Wort auskommt.

Soehnles Kunstfiguren sind häufig geschlechtliche, menschlich-animalische oder mythologische Zwitterwesen, die er in einer Mischung aus spezifischem Material und Fundstücken baut. Er bevorzugt in offener Spielweise geführte Marionetten, jedoch reicht das Spektrum bis zu Objekten, die sich in Figuren verwandeln.

Sein Spiel bewegt sich in literarischem, persönlichem oder politischem Kontext, wie in „Kinder der Bestie“ (2000), gemeinsam mit dem Schauspieler Yehuda Almagor, in „liquid skin“ (2004) in Zusammenarbeit mit dem australischen Tänzer James Cunningham und in interdisziplinären Theaterprojekten aus Sprache, Musik, Film und Bildender Kunst wie „Hôtel de Rive“ (2011).

Seit 1989 Zusammenarbeit mit der Musikgruppe rat’n’X. Dozententätigkeit an diversen Hochschulen (Stuttgart, Berlin, Charleville-Mézières, Jerusalem, Tours).

„One of the world’s most distinguished creators of puppet theatre, Frank Soehnle and his productions have added to the lustre surrounding this branch of the performing arts in the twenty-first century. His aesthetic is unique, always the hallmark of a true artist; his techniques of craftsmanship and staging, his company’s performances in terms of their poetry and precision of movement and manipulation are superb; his choices of a dramaturgy which integrates sculpture with movement, music with drama, the creepy with the comic, the refined with the coarse are all the product of an original vision.“

- Penny Francis in the „MIME TIMES”, 2019

figurentheater-tuebingen.de

Volker Quandt

Das Harlekin Theater wurde 1992 von Volker Quandt gegründet. Inzwischen wurde THEATERSPORT schon über 1.600 mal gespielt, die IMPRO-SHOW über 1.400 mal. Vor insgesamt über 740.000 ZuschauerInnen. Und ein Ende ist nicht absehbar...

harlekintheater.de

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